
Seit 2015 forsche ich im Bereich des zeitgenössischen Tanzes, unter anderem bei Danceworks und in der Etage in Berlin, an der Iceland Academy of Arts in Reykjavik und zuletzt an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Kontaktimprovisation war von Anfang an Teil dieser Reise und hat mir einen Raum gegeben, in dem ich mich frei fühlen konnte, ohne den Druck, etwas vorführen oder „richtig“ machen zu müssen. In meiner eigenen Praxis und im Unterricht von Kontaktimprovisation liegt der Schwerpunkt darauf, die Freiheit des Ausdrucks und der Bewegung zu erkunden. Ich bin neugierig darauf, herauszufinden, welche Regeln oder Strukturen notwendig sind, damit sich Menschen sicher genug fühlen, um Neues zu entdecken und friedlich miteinander umzugehen. Ein wesentlicher Teil davon ist immer meine Neugier auf verschiedene Formen der Berührung und meine Liebe zur Verspieltheit.
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